Bis Ende 2013 fließen „mehr als 1,2 Milliarden Euro aus dem EFRE von Brüssel nach Niedersachsen“, sagte Bode. Davon seien bis heute bereits 53 Prozent bewilligt worden, woraus über 3.000 Projekte gefördert werden konnten. Auch der Landkreis Verden habe stark von der EU-Förderung profitiert, und in den vergangenen Jahren rund 20 Millionen Euro an europäischen Mitteln erhalten. Überhaupt hätten die EU-Mittel maßgeblich dazu beigetragen, dass Niedersachsen die Wirtschaftskrise so gut bewältigen konnte: „Kaum ein Bundesland konnte trotz der Krise eine so positive Beschäftigungsentwicklung verzeichnen wie Niedersachsen. Und kaum ein Land hat die Krise, was die Wirtschaftskraft angeht, so gut verkraftet wie Niedersachsen“, so der Minister.
Mit Blick auf die von der Europäischen Kommission vorgestellte
Strategie „Europa 2020“ hob Bode hervor, wie wichtig die Fortführung
der flächendeckenden EU-Förderung auch in Zukunft sei: „Neben einer
angemessenen Förderung in allen Gebieten Europas muss die Förderung
auch zukünftig sowohl ländlichen Regionen wie städtischen Gebieten
gleichermaßen zugute kommen und regionale Spielräume bei der
inhaltlichen Ausgestaltung ermöglichen.“ Hierzu werde sein Ministerium der EU-Kommission in den nächsten Wochen detaillierte Vorschläge zukommen lassen.
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